MOB AKTUELL  
     
  20.7.2008  
     
 

“ein voller Erfolg”! -
1. KiKuJu Kultur-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche abgeschlossen!

- Gewinnertexte mit Begründungen der Jury
- Fotos von der Preisverleihung in Hamburg
- Analyse und Abschlussbericht

HIER im BLOG

 
     
  11.6.2008  
     
 

SO GEHT'S NICHT:

Wunderbares Sexspielzeug? Sehr gutes Fallbeispiel herrschaftlichen Diskursverhaltens

Biertrinken rettet Afrika!

Schöner Lernen: Mathe und white supremacy für die Kleinste

Kolonialmentalität neu aufgelegt

 
     
  5.6.2008  
     
 

Informationen für Journalisten zu diskriminierungsfreier Sprache 5/2008

„Schwarzafrika/Schwarzafrikaner/schwarzafrikanisch“

 
     
  7.4.2008  
     
 

Informationen für Journalisten zu diskriminierungsfreier Sprache 4/2008

Es gibt keine "Farbigen"

 
     
  13.3.2008  
     
 

SO GEHT'S NICHT:
AMAZON zensiert Lesermeinungen gegen Rassismus

 
     
  11.3.2008  
     
 

NEU: DER MOB ONLINE-SHOP - Eure Lieblingsmotive als Shirt, Hemd und Lätzchen!

 
     
  08.3.2008  
     
   
     
   26.2.2008  
     
 

der braune mob e.V. im Sachbuch

Im Buch "Deutschland Schwarz Weiß" (Noah Sow, C.Bertelsmann Verlag, 25.2.2008) wird die Arbeit unseres Vereins an mehreren Stellen zitiert. Der "Fall Langenscheidt", die UNICEF Blackface-Werbung und weitere mediale Unerfreulichkeiten, die wir im Lauf der Jahre verfolgt haben, werden dort besprochen und kommentiert.

Besonders nett: 2006 hatten wir dazu aufgerufen, sich an einer "Liste dummer Sprüche, die wir nie wieder hören wollen" zu beteiligen. Die Liste ist erstellt und findet sich - mitsamt schlagfertigen Antworten - sowohl im Buch wieder, als auch HIER.

 
     
 

Auch Lehrer wollen's wissen!

Der Cornelsen Verlag zitiert in seinen Lehrerhandreichungen zum „Deutschbuch Neue Auflage 9“ Auszüge aus den Sprach-FAQ unserer Homepage.

 
     
   19.12.2007  
     
 

KIKUJU
Kinder- und Jugend-Kulturwettbewerb

-- anmeldefrist verlängert! --

der braune mob e.V. veranstaltet 2007/2008 zum ersten mal den Schwarzen Deutschen Kinder- und Jugend-Kulturwettbewerb "KIKUJU". Zum Mitmachen aufgerufen sind Schwarze Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren, die gerne schreiben. Die Aufgabe lautet: schreibe einen Text zum Thema „ich (b)in Deutschland“.

Die Gewinner-Texte werden künftig im Rahmen der Ausstellung „Homestory Deutschland" (oder hier) zu sehen sein. Weitere Gewinne sind: ein mp3-Player, handsignierte CD's und Shirts von Samy Deluxe, und ein Treffen mit erwachsenen Schwarzen JournalistInnen, die von ihrem Beruf erzählen, Tipps und Einblicke geben und Fragen beantworten.

Anmeldeform, Spielregeln und Neuigkeiten finden sich HIER im BLOG

 
     
   18.07.2007  
     
 

UNICEF: Werbung durch Herabwürdigung. Mitmachen, Reagieren!

 
     
   03.07.2007  
     
 

Online-Petition der Brothers Keepers gegen Rassismus und Sexismus im deutschen HipHop zum Mitmachen!

http://brothers-keepers.de (zum online-abstimmen)

Petition als download als PDF
 
     
  25.06.2007  
     
 

Feature Artikel: „Clowns im Hohlspiegel“

Der Historiker und Afrikanist Jean-Alexander Ntivyihabwa über den SPIEGEL-Artikel „Afrika- der Fluch des Paradieses“
 
     
   25.06.2007  
     
 

Wir haben online umstrukturiert und nun eine umfangreiche Artikel- und Grundlagensammlung online

Hier lohnt es sich, zu stöbern. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • im ARCHIV sind Interviews, Artikel und Arbeiten nun nach diesen Themenschwerpunkten sortiert:
     
    SCHWARZE DEUTSCHE KULTUR UND GESCHICHTE
    SPRACHLICHES
    KOLONIAL
    MEDIENBETRACHTUNG
    RASSISMUS IN DEUTSCHLAND
    RASSISMUS GLOBAL
    KINDER / JUGEND / AUFWACHSEN
    FILM
    AFRIKA IN DEN DEUTSCHEN MEDIEN
    MODE / SCHÖNHEIT
    SCHWARZE DEUTSCHE IN DER NS-ZEIT
    CONTENT IN ENGLISH
     
  • neue Download Seite mit Infopapieren zum Verteilen und Weitergeben für Lehrerinnen, Journalisten, Multiplikatoren
  • Blog des braunen mob: Gastautorinnen schreiben ständig aktuell über schwarze deutsche Themen
 
     
   29.03.2007  
     
 

Aufreger Update: Alle Schwarzen sind Afrikaner: Polizei Köln hält an völkischem Menschenbild fest.
 
     
   19.03.2007  
     
 

 

Deutsche Welle Online: "Rassismus nimmt neue Formen an". Mehr...
 
     
 

 

Nicht nur KNAPP DANEBEN: Sat1-Serie „Wie die Wilden“. Proteste und Stimmen HIER
 
     
 

Update: grandioser Kurzfilm von 16jähriger Regisseurin - Stream HIER
 
     
 

„Remapping Mozart“ - Beeindruckende Ausstellungsserie zum Wiener Mozartjahr; Forschung und Kommunikation schwarzer österreichischer Geschichte
 
     
   29.06.2006  
     
 

KNAPP DANEBEN UPDATE
Langenscheidt: "Neger, -in" steht nicht mehr im Schülerwörterbuch.
 
     
   20.06.2006  
     
 

KNAPP DANEBEN:
Koloniale Schokolade
 
     
   06.06.2006  
     
 

Update!
Langenscheidt: rassistische Vokabeln Teil der "Sprachrealität". Erneuter Appell gegen einseitige Rassismen in vorgeblich objektiven Wörterbüchern, mit prominenten Unterstützern.
 
     
 

Schokoküsse mit neuem nationalen Namen

 
     
 

KNAPP DANEBEN: Hörzu reagiert auf Proteste und stoppt das Werbemotiv,
das als rassistisch und sexistisch empfunden wird.

 
     
   01.06.2006  
     
 

ISD, ADEFRA, Amadeu-Antonio-Stiftung und mut-gegen-rechte-gewalt.de
sind Unterzeichner und Unterstützer unseres Papiers

"Informationen für Journalisten zum korrekten sprachlichen Umgang
mit rechtsextremistischen oder rassistisch motivierten Straftaten"
.

Das Papier verdeutlicht, wieviel Unterschied es macht, wenn die Täter, Opfer und Motivationen von Straftaten nicht differenziert
benannt werden, und wie sich versehentlich unterschwellige Rassismen in "neutrale" Berichterstattung einschleichen können.

Must für Jurnalisten, interessant für alle.

Download als PDF (0,3 MB)

 
     
 
 

KNAPP DANEBEN: Kölner Polizei: "Afrikaner sprach akzentfrei deutsch"

 
     
 
 

KNAPP DANEBEN: Zusendung: "der weiße N.... Wumbaba"

 
     
   29.05.2006  
     
 
 

Du bist Deutschland: Odonkor-Sammelbildchen zum downloaden und ausdrucken!

Dieser junge Mann aus Bünde spielt überraschend für Deutschland, findet sich aber nicht im Sammelheftchen. Wir empfehlen, ihn über Fabian Ernst zu kleben.

 
     
 
 

KNAPP DANEBEN: Einsendung von T.: "überall Mohren"

 
     
 
 

KNAPP DANEBEN: “Mohrenschnitte”: Einsendung von T.

 
     
 
 

KNAPP DANEBEN: HÖRZU-Werbung wird als sexistisch und rassistisch empfunden.
Werberat erkennt “Provokation” an bizarrer Stelle.

 
     
   27.05.2006  
     
 
 


KNAPP DANEBEN: Mediamarkt "Togo" Kampagne wird weitgehend als rassistisch empfunden.
Werberat reagiert erneut ablehnend und einsilbig

 
     
   19.04.2006  
     
 
 

Berichterstattung im "Fall Potsdam"
D
ie Wortwahl im Bezug auf das Opfer des rassistisch motivierten Mordversuchs am 16.4. in Potsdam erfolgt in den meisten Fällen politisch korrekt. Einzelne schwerere Patzer und die Reaktionen hierauf werden hier dokumentiert.

BILD-online vom 19.4.2006 – schwer rassistisches Vokabular
Delta-Radio am 17.4.2006 – vom Ausrutscher zur Einsicht
Rheinische Post Online am 17.4.2006 – Makel: dunkle Hautfarbe
Spiegel Online vom 17.4.: nicht dazugelernt
 
     
 
 

"Die Diener wurden häufig frech"
Sehr interessanter FR-online-Artikel über das Schönreden der verbrecherischen Kolonialzeit im Internet. Unter anderem wird hier das Verlinken öffentlich-rechtlicher Sender-Webseiten auf revisionistische Kolonial-Homepages thematisiert.

Verborgene Geschichte(n)
Der österreichische Radiosender FM4 zur Situation schwarzer Deutscher in der Sendung “Connected”:
http://fm4.orf.at/connected/212789/main oder hier.

Homepage zur Ausstellungsreihe “Remapping Mozart zur verborgenen schwarzen Österreichischen Geschichte


Joseph de Boulogne, Chevalier de Saint-Georges”,
Direktor der Opera Royal de Paris ab 1774;
Bildquelle: Amazon

 
     
   21.01.2006  
     
 
 

"Neue Aufreger" in neuer Rubrik "knapp daneben"!

 
     
   19.01.2006  
     
 

arte - Themenabend: Schwarze Haut, weiße Angst

Sendetermin:
Dienstag, 24. Januar 2006, 20h45

Black Deutschland
von Oliver Hardt, D 2005, 55 min. Mit Darius James, Sam Meffire, Vincent Mewanu, Tyron Ricketts, Noah Sow, Michael Basden, Ayana Jackson, Bernie Wilmot u.a.

VINCENT: Als ich nach Deutschland kam und deutsch lernte, da hieß es, Neger bedeutet schwarze Person. Das war soweit ok. Ich habe im Wörterbuch nachgeschaut und tatsächlich bedeutete es schwarze Person. Aber wenn du dann auf der Strasse hörst: Nee, das mach ich nicht für dich, ich bin doch nicht dein Neger, dann fängst du doch an nachzudenken.

"Black Deutschland" ist eine intime Studie über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit, über schwarze Deutsche und Schwarze in Deutschland.

Der Film ist sehr aufschlussreich (für alle Deutschen, und nicht nur die) und intim; unterhaltsam aber auch schonungslos und sollte eigentlich jeden interessieren, der in Deutschland vor die Haustür geht. Man erfährt im Film neben vielem anderen auch ein bisschen über unsere Organisation "der braune mob".

ARTE unbedingt pünktlich einschalten, denn der Vorspann des Films ist großartig!

Dienstag, 24. Januar, 20:40 Uhr, ARTE
Wiederholung: 25. Januar um 14:45 Uhr, ARTE

(Bitte auch weitersagen an Freunde/Familie in Frankreich, da dort ARTE zeitgleich die französisch übersetzte Version ausstrahlt und anschliessend ein Film über schwarze Franzosen läuft!)

Auch Leute, die nur englisch sprechen dürfte der Film interessieren, da es darin sehr viele englische Interviews und O-Töne gibt, die untertitelt werden aber im Original zu hören sind.

Mehr Infos: www.arte-tv.com und www.blackdeutschland.de

21h40
Frankreich, schwarzes Vaterland

von Peter Gerhardt, D 2005, 45 min.

22h25
Diskussion

Gesprächspartner sind der Historiker Marc Ferro, der Literaturwissenschaftler Louis-Georges Tin und der Regisseur und Initiator des Themenabends Oliver Hardt.

 
     
   23.06.2005  
     
 

Ausführliches und sehr empfehlenswertes Radio-Interview (englisch) mit Eleonore Wiedenroth-Coulibaly (ISD) beim New Yorker Sender WBAI. "Aufhänger" ist der Fall "african village", man erfährt aber einiges über die Situation Schwarzer Menschen in Deutschland! Sehr interessant z.B. zum Weiterleiten an Freunde und Interessierte aus dem Ausland.

(Klick auf Lautsprecher öffnet Flash-Live-Stream, Download MP3 hier)

 
   
   16.06.2005  
     
  Trotz zahlreicher Proteste und eines Eilantrags wurde das "african village" im Augburger Zoo tatsächlich veranstaltet. Kommerzielles Interesse und aufgedrängtes Gutmenschentum waren anscheinend wichtiger als Bedenken und Bedauern von Menschen aus der ganzen Welt, die einen Tierpark nicht für den geeigneten Ort dafür halten, dass Deutsche "die" afrikanische Kultur kennenlernen (das hat schon 1880 und 1930 nicht funktioniert). Hier findet Ihr einen bebilderten Erlebnisbericht, wie es im Zoo vor Ort war, weitere Artikel aus Zeitungen und Online-Magazinen, Radio-Interviews mit BBC und den öffentlich-rechtlichen der USA, etc.

Leider ist das ganze nun nicht etwa erledigt und vorbei; nach einer Aussage der Zoodirektorin soll derartiges nächstes Jahr womöglich noch einmal stattfinden. Wir arbeiten nun darauf hin, dass genau dies nicht geschehen muss. Dabei erhalten wir Unterstützung von HistorikerInnen, internationalen Bürgerrechts-Organisationen, JournalistInnen und Rechtshilfe, die bei derartigen Vorkommnissen (und ihrer Unterbindung) in den USA bereits Erfahrungen gesammelt hat. Begleitend halten wir es für wichtig, mit einer Wander-Ausstellung durch Deutschland aufzuklären, die den Fortbestand der kolonialrassistischen Betrachtungsweise gegenüber Afrikanern behandelt.

Bebilderter Bericht vom „african village“

Info-Papier: „african village“ pro und kontra mit Presseerklärung des Bürgermeisters!

Interview mit BBC World

(Klick auf Lautsprecher öffnet Flash-Live-Stream, Download MP3 hier)


Artikel auf Sueddeutsche.de

Dw-world.de (Deutsche Welle)

Neues Deutschland

Spiegel Online, Interview m. Kölner Historiker N. Finzsch

BBC News Online-Artikel (englisch)

Spiegel Online International (englisch)

Tagesspiegel
 
     
   06.06.2005  
     
 
Erfreulicherweise reagiert nun erstmals die Zoo-Direktorin Frau Dr. Barbara Jantschke auf Protestschreiben gegen den Veranstaltungsort. Sie bietet unter anderem an, “einen Workshop anläßlich der Veranstaltung in Augsburg durchzuführen” mit dem Hinweis “Sie könnten dazu gerne die Zooschule nutzen”. Es bleibt die Frage offen, weshalb sie an der Veranstaltung weiterhin festhält, wenn sie gleichzeitig die Notwendigkeit eines Workshops gegen solche Vorhaben erkennt. Verständnis für die vielen betroffenen Reaktionen, die den Veranstaltungsort “Zoo” für die Präsentation jedweder Kultur(en) in einem Zoo, insbesondere der afrikanischen  – vor kolonial-historischem Hintergrund – rügen, wird aus ihrem Brief leider ebenfalls nicht ersichtlich.

Weitere (neuere) Proteste aus dem respektablen Ausland gegen den Veranstaltungsort des “african village” im Ausgburger Zoo (die Briefe sind auf englisch, daher bietet sich das pdf auch sehr gut zum Weiterleiten an Freunde/Presse/Interessierte im Ausland an!!) 

Neuere Proteste aus dem respektablen Inland, darunter eine bayerische Grünen-Abgeordnete. Achtung: Die englischen und die deutschen pdf’s haben nicht denselben Inhalt!

Ausgewählte bisherige Post aus dem Inland

Die erste Protestwelle vieler WissenschaftlerInnen aus dem In-und Ausland in pdf-form!

Artikel aus der Frankfurter Rundschau zu Protesten gegen “african village” im Zoo (PDF, 36 KB)
 
     
   31.05.2005  
     
 

Zahlreiche internationale Akademiker protestieren gegen "Völkerschau" im Augsburger Zoo
(mehr dazu: siehe Sektion “braune Karte”)


Eine Flut erboster Protestschreiben von internationalen Akademikern erreichte in diesen Tagen die Zoodirektion Augsburg.

Dass ein Tierpark ein denkbar ungeeigneter Ort ist, einen gleichberechtigten Dialog der Kulturen zu veranstalten (der bei der vom Augsburger Zoo geplanten Veranstaltung "african village" wohl auch keinesfalls angestrengt wird, wie sich aus dem Text der Ankündigung ergibt), wird von VeranstalterInnen-Seite wohl immer noch nicht erkannt. In einem Artikel der FAZ vom 29.5. spricht die Zoodirektorin von "Mißverständnissen" und ein Sprecher des Oberbürgermeisters scheint zwar die Klischeehaftigkeit einer solchen Veranstaltung zu erkennen, hält nichtsdestotrotz aber am Veranstaltungsort "Zoo" fest.

Dass Exotismus auch Rassismus darstellt, ist in anderen Ländern wohl bereits Teil der Allgemeinbildung. Mehrere Universitätsprofessoren, darunter Dekane, hochdekorierte AutorInnen, Geschichtswissenschaftler und DozentInnen verschiedenster Fachbereiche erfuhren von einem Kölner Uni-Professor in einem Internetforum von der geplanten Aktion und sahen sich veranlasst, ihrerseits Protestbriefe und -mails an die Zoodirektion zu schreiben, in denen sie diese eindringlich auffordern, die Unangemessenheit ihres Vorhabens einzusehen und die Veranstaltung abzublasen. Die meisten darunter ProfessorInnen aus den USA.

Nun kann davon ausgegangen werden, dass auch die internationale Presse sich mit dem "Fall" beschäftigen und ihrerseits mit wenig Verständnis darauf reagieren wird, was  die Augsburger Zoodirektion sich unter angemessenen Ausstellungsobjekten in einem Tierpark vorstellt.

Bitte fühlt Euch frei, die hier geposteten Meldungen an internationale Presse und alle Interessierten weiterzuleiten.


 

Verleihung der ersten braunen karte!
Völkerschau im Augsburger Zoo

Dass ein Tiergarten für genau den richtigen Ort gehalten wird, um "Afrikaner" und ihre "Kultur" (Singular!) u.a. beim "Zöpfchenflechten" zu zeigen, findet die Zoodirektion Augsburg. Dafür wurde soeben die erste braune Karte 2005 verliehen. Laut Ankündigungstext für die Veranstaltung, handelt es sich beim Augsburger Zoo um den "genau ... richtige(n) Ort ..., um auch die Atmosphäre von Exotik zu vermitteln." Dass dieses unreflektierte und in der Tradition der "Völkerschauen" der Kolonialzeit stehende Ansinnen ernst gemeint ist, unterstreicht noch ein eher unsachlicher Antwortbrief der Zoodirektorin an einen ob der Geschmackssicherheit der Veranstaltung besorgten Bürger. Die Begründung der "braunen karte" geht in Kopie an Presse- und Nachrichtenagenturen und Redaktionen.

Ergänzendes Material: